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Die freien Gruppen in der Tanzszene der Bundesrepublik

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Gerda Ehrlenbruch

Tanz - ein soziales Phänomen, untrennbar von gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen. In den 70er Jahren, in einem Klima allgemeinen Umbruchs, bildeten sich erste freie Tanz- und Tanztheatergruppen in der Bundesrepublik. Sie suchten nach neuen Ausdrucksformen und Inhalten. Dieses Buch beschreibt typische Merkmale, Arbeitsbedingungen und die wirtschaftliche Lage freier Tanzgruppen. Bestimmt wird, welche Rolle freie Gruppen innerhalb der Tanzszene spielen. Die bis in die jüngste Zeit reichende Analyse zeigt: Von den Motiven und Zielen der ersten Gruppen ist nur wenig übrig geblieben. Hauptproblem der freien Ensembles früher und heute: die Finanzen.
Die Autorin gibt Hinweise, wie die wirtschaftliche Situation der freien Tanzgruppen verbessert werden kann. Die Lösung liegt in der besseren Organisation, in der Einrichtung eines nationalen Performancenetzes. Freie Ensembles müssen wirtschaftliche, administrative, rechtliche und soziale Dimensionen anerkennen. Die Bindung zwischen Kunst und Wirtschaft muß noch enger werden. Beispiele zeigen, daß Sponsoren auch dem Tanz gegenüber aufgeschlossen sind.
Aus dem Inhalt: Freie Tanzgruppen - Künstlergruppe - Motive - Ziele - Arbeitsweise - Stile - Ökonomische Situation - Förderer - Sponsoring - Tanzprojekt München - Laokoon Dance Group - Tanz Theater Hamburg - Tanztheater Regenbogen - Tanzfabrik Berlin - Nationales Performancenetz - Berlin - Frankfurt - Hamburg - Köln.