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«Immer noch werden Hexen verbrannt...»

Gesellschaftskritik in den Texten Konstantin Weckers

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Inke Pinkert-Sältzer

Seit den 70er Jahren veröffentlicht der Lyriker und Liedermacher Konstantin Wecker (Jahrgang 1947) Lieder und Gedichte, in denen die Forderung nach einer hedonistischen Lebensweise zur Überwindung gesellschaftlicher Zwänge dominiert. Die vorliegende literatursoziologische Studie zeigt die radikale Gesellschafts- und Ideologiekritik dieser Texte als Kombination aus individualistischen Anarchismustheorien des 19. Jahrhunderts, Elementen der Philosophie Nietzsches und Ideen der Kritischen Theorie auf.
Aus dem Inhalt: U.a. Weckers Einschätzung der Studentenbewegung - Faschismuskritik als zentrales Motiv - Gesellschaftskritik als Staatskritik - Chaos statt Despotie - Weckers individualistisches Gegenkonzept - Genuß als Lebensmaxime.