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Das Bodhisattva-Ideal im Mahayanabuddhismus und seine Verwirklichung im Leben des ladakhischen Volkes

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Wendelgard Gerner

Das Bodhisattva-Ideal hat seit der Entstehung des Mahayanabuddhismus immer eine wichtige Rolle gespielt. Auch im tibetischen Buddhismus, der sich hauptsächlich in den Ländern der Himalaja-Region wie Tibet, Ladakh, Nepal, Bhutan und Sikkim ausgebreitet hat, ist das Bodhisattva-Ideal von zentraler Bedeutung. Buddhas sind Verkünder der Lehre, leisten aber keinen praktischen Erlösungsbeistand. Diese Aufgabe übernehmen die Bodhisattvas, die Buddhaschaft anstreben, um anderen Wesen aus ihrem Leid befreien zu helfen. Sie wurden dadurch zu den beliebtesten Verehrungsobjekten der Gläubigen.
Die vorliegende Arbeit wurde aufgrund von Literaturrecherchen, mehr aber auf der Basis von Feldforschung erstellt. Sie untersucht den Stellenwert, den die Bodhisattvas im praktischen religiösen Leben speziell der Ladakhis einnehmen und wie dies in Kunst und Architektur, z.B. Im Rigs-gsum mgon-po, ausgedrückt wird.
Aus dem Inhalt: Hinayana/Mahayana - Grundprinzipien des Bodhisattva-Ideals - Transzendente und Irdische Bodhisattvas - Verehrung durch Gebete und kultische Handlungen - Symbolik des Rigs-gsum mgon-po - Bedeutung der Bodhisattvas in Thangkas und Wandmalereien.