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Die Berliner Sammelhandschrift Mgf 10 und ihre Bedeutung für die überlieferungskritische Ausgabe des Sachsenspiegels

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Bärbel Müller

Der Sachsenspiegel von Mgf 10 diente bereits Carl Gustav Homeyer als Grundlage für seine Textausgaben des sächsischen Land- und Lehnrechts. Warum ist dieser Codex dennoch erneut Untersuchungsgegenstand? Die mitüberlieferten Texte - bislang wenig beachtet - bedürfen einer Erläuterung im Hinblick auf die besonderen Rechtsverhältnisse im Magdeburger Raum. Die Marginalien unterstreichen zudem den pragmatischen Charakter der Handschrift. Die nahezu vollständige Überlieferung der Vulgata-Fassung sowie die Nähe zur Sprache Eikes von Repgow kennzeichnen Mgf 10 als beispielhaft für die anstehende überlieferungskritische Ausgabe des Sachsenspiegels.
Aus dem Inhalt: Kodikologisch-paläographische Handschriftenbeschreibung - Aufbau und Inhalt von Mgf 10 - Der Sprachstand des Sachsenspiegels in Mgf 10 - Untersuchung der Randvermerke - Gegenüberstellung ausgewählter Textbeispiele aus Mgf 10 und den Homeyerschen Textausgaben.