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Der griechische Volutenkrater

Form, Funktion und Sinngehalt eines antiken Prunkgefäßes

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Hannelore Eva Schleiffenbaum

Toreuten, Töpfer und Vasenmaler verschiedener griechischer Landschaften trugen während dreier Jahrhunderte mit der Ausbildung der Form, des Dekorationssystems und des Bildschmucks zur Gestaltung des Volutenkraters bei, des prunkvollsten Gefäßes der Antike. Sein Prestigewert dürfte hoch gewesen sein, und daher interessiert neben formalen Aspekten auch, in welchen Lebensbereichen er benutzt wurde und inwiefern praktische Verwendung und kultische Funktion einander ergänzten. Darüber hinaus wurde nach der Einschätzung des Kraters im Wertesystem der Zeit und schließlich nach seiner Verwendung als Bildzeichen gefragt. Informationen über seine Funktion ließen sich aus den Fundumständen und aus den Bildkontexten gewinnen, in denen er gezeigt ist. Über den Sinngehalt des Volutenkraters gibt einmal die ihn schmückende Bildthematik Auskunft, vor allem aber die Bildersprache der Darstellungen des Gefäßes.
Aus dem Inhalt: Form, Dekorationsschema und Bildschmuk und ihre Tradierung - Bildliche Darstellungen des Gefäßes - Untersuchung von formalen Aspekten, von praktischer und kultischer Verwendung und von der Bedeutung des Gefäßes in der Antike.