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Die Gemeinschaft in der Metaphysik McTaggarts

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Hans-Werner Breunig

Einleitend wird McTaggarts Hegelinterpretation betrachtet. Das größte Augenmerk gilt dann «The Nature of Existence», wo McTaggart eigenständig über die gesetzmäßige Natur des Realen und über die empirisch gegebenen Inhalte, die das Gesetz erfüllen, reflektiert. Bei der apriorischen Bestimmung der Struktur des Realen konsultiert McTaggart auch empirische Erkenntnisse, und die apriorische Gewißheit bezieht sich, bescheidener als bei Hegel, nur auf die Beschreibung des Realen. Diese Beschreibung ist aber doch, indem sie auf Substanzen in unendlicher Teilbarkeit ausgeht, Gestaltung des Unbestimmten. Das Ergebnis der streng rational verfahrenden und doch kontemplativen Reflexion ist das Reale als eine Gemeinschaft von zeitlosen individuellen Geistern, die aufgrund ihres innigen Verhältnisses zueinander sich lieben. Aus dieser Erkenntnis, daß der Geist konkret da ist, gewinnt unser jetziges Leben, obwohl es zeitlich ist und in seiner Endlichkeit verbleibt, auch absolute Bedeutung.
Aus dem Inhalt: McTaggarts kritische Auseinandersetzung mit Hegel - «The Nature of Existence»: Das Gesetz der «Determining Correspondence» - Die Zeit - Der Geist - Urteilskraft und Einbildungskraft - Die praktische Philosophie McTaggarts - Geschichtliche Einordnung der Philosophie McTaggarts - Bibliographie.