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Östliche Weisheit, Tiefenpsychologie und Androgynie in deutscher Dichtung

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Jin-Tae Ahn

Wenn man sich mit der deutschen Dichtung beschäftigt, begegnet man häufig der Doppelgeschlechtlichkeit, d.h. der psychologischen Theorie von «Animus und Anima», derzufolge das Männliche nicht allein auf den Mann, das Weibliche nicht allein auf die Frau beschränkt ist. Aus Männlichem und Weiblichem setzt sich das Wesen zusammen. In der reziproken Zuweisung des mann-weiblichen Prinzips auf die Hauptfiguren zeigt sich der Versuch, daß die Energien des Verbindens und Zusammenhaltens zur Wirkung gelangen: denn das Leben beruht auf dem harmonischen Zusammenspiel männlicher und weiblicher Kräfte, auch innerhalb des einzelnen Protagonisten.
Aus dem Inhalt: Androgynie - Hermaphroditismus - Doppelgeschlechtlichkeit - Ostasiatische Geistigkeit - Die Zentralsymbolik des Weiblichen - Der Symbolgehalt der Zahlen - Yin und Yang.