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Quasi-experimentelle Überprüfungen der Veränderung psychischer und physiologischer Reaktionen von Acne vulgaris-Patienten im Verlauf von dermatologisch induzierten Hautbildverbesserungen

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Barbara Grothgar

Acne vulgaris ist wohl die häufigste dermatologische Erkrankung, die insbesondere jüngere Menschen betrifft. Wie Untersuchungen zeigen, manifestieren sich die Folgeeffekte der Erkrankung bei Acne vulgaris-Patienten in emotionalem Streß und maladaptiven Streßbewältigungsfähigkeiten. Die Folgeeffekte der Erkrankung und deren Auswirkung auf die Exacerbationen der Erkrankung werden in ihren Interdependenzen aus psychobiologischer Sichtweise betrachtet und diskutiert. Das Anliegen der vorliegenden Arbeit besteht darin zu überprüfen, inwieweit sich diese Folgeeffekte der Erkrankung im Verlauf von dermatologischen Behandlungen und damit einhergehenden Hautbildverbesserungen verändern. Wie die Ergebnisse zeigen, reagieren die Patienten mit einer Erhöhung ihrer Reaktivität gegenüber einem krankheitssymbolisierenden Stressor und werden somit vulnerabler.
Aus dem Inhalt: Das medizinische Krankheitsbild: Deskription, Klassifikation, Epidemiologie, Ätiopathogenese, dermatologische Behandlungen - Acne vulgaris aus psychobiologischer Sicht: Erlebens- und Verhaltensbesonderheiten, Streßbewältigung, Compliance, psychophysiologische Mediatoren.