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Die Revolution in Europa - erfahren und dargestellt -

Internationales Kolloquium an der Universität-GH-Duisburg vom 19. - 21. April 1989

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Siegfried Jüttner

Historiker der Literatur und der Kunst, Germanisten und Romanisten, Italianisten, Hispanisten und Lusitanisten fragen nach der Bedeutung der Kultur unter dem Erfahrungsschock der Revolution, nach ihrer Kreativität und ihrer Rolle - für den einzelnen wie für die Gesellschaft - bei der Bewältigung der ebenso gewaltigen wie gewaltsamen Umwälzungen. Denn in dieser unabweislichen Situiertheit durch die Politik sollte das Eigengewicht literarischen und künstlerischen Arbeitens sichtbar werden. Kein Bestandsinventar symbolischer Formen stand daher zu erwarten, sondern deren Interpretation anhand ausgewählter Fallstudien und Analysen von Werken, Gattungen und geistesgeschichtlichen Konstellationen. Dank ihrer ästhetischen Symbolgestalt konnten die Quellen gelesen werden als Zeugnisse sozialen Bewußtseins und als Gestaltungsraum anthropologischer Erfahrungen. Im Blick auf Bilder und Bauwerke, Lieder und Reden, Aufführungen und Romane, Autobiographien und Gedichte werden Schlaglichter geworfen auf die kulturelle Vitalität im postrevolutionären Europa.
Aus dem Inhalt: Französische Revolution: in Literatur, Kunst und Architektur in Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, Portugal - Zwischen dem Ausbruch der Revolution und dem Ausbruch der Befreiungskriege (1789-1810) in Architektur und Malerei, Literatur und politischer Rhetorik, in Chanson und Theater, Lyrik und Autobiographie, Prognosen und Romanen.