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Anspruch und Verwirklichung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit in Virginia im späten 18. Jahrhundert

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Ulrike Jordan

Im späten 18. Jahrhundert traten Anspruch und Verwirklichung der Meinungsfreiheit zunehmend in das Bewusstsein von Politikern und Öffentlichkeit Europas und Nordamerikas. Die vorliegende Studie stellt das Spannungsgefüge zwischen Grundrecht, Mentalität und öffentlicher Meinung in seinen Wechselbezügen am Beispiel Virginias dar. Bereits in der Amerikanischen Revolution kam der ältesten nordamerikanischen Kolonie eine Schlüsselrolle in der Entwicklung rechtsphilosophischer Konzepte zu. Auch in nachrevolutionärer Zeit trug Virginia entscheidend zur grundrechtlichen Verankerung der Meinungsfreiheit in der nationalen Verfassung bei. Darüber hinaus zeigen die Strukturen der öffentlichen Meinung die Wirksamkeit der in Kongress und General Assembly vorgetragenen Argumente.
Aus dem Inhalt: Der europäische Hintergrund - Virginische Positionen zum Grundrecht auf Schutz der Meinung zwischen Revolution und Jahrhundertwende - Meinungsfreiheit und Mentalität - Ausdruckswege der öffentlichen Meinung.