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Stationäre Psychotherapie: Grenzsituationen

Zweiter internationaler Workshop über stationäre Psychotherapie, 1989,-in Bern, Schweiz.

Martin Thommen and Stephan Steiner

Die Behandlung von stationären Psychotherapiepatienten ist in vielerlei Hinsicht eine Arbeit entlang von Grenzen: Wir haben es mit diagnostischen «Grenzfällen» zu tun; mannigfaltig sind die Wechselwirkungen an der Grenze zwischen stationärer Psychotherapie und sozialer Umwelt; zwischen Patient und betreuendem Team ereignen sich eine Reihe spezifischer Interaktionen; vielen Patienten mangelt es an der Fähigkeit, sich abzugrenzen.
In den vorliegenden, praxisbezogenen Referaten setzen sich Autoren aus dem In- und Ausland mit dieser Thematik auseinander.
Aus dem Inhalt: Stationäre Psychotherapie unter psycho-ökologischen Aspekten (J. Willi, Zürich) - Die psychotherapeutische Arbeit mit schizophren Erkrankten und Borderline-Patienten als ständige Grenzwanderung zwischen Phantasie und Wirklichkeit (R. Feindt/Lange, Düsseldorf) - Grenzsituationen in der Therapie mit schwierigen Patienten (C. Reimer, Basel) u.a.m.