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Georg von Albrecht (1891 - 1976)-Studien zum Leben und Schaffen des Komponisten

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Alexander Schwab

Als Schüler von S. Tanejew und A. Glasunow in Rußland sowie M. v. Pauer, H. Lang und E. Sträßer in Deutschland verbindet der deutsch-russische Komponist Georg von Albrecht in seinem Werk moderne Kompositionstechniken mit Elementen überwiegend russischer Folklore wie auch antiker (vor allem byzantinischer) Musik. Diese Verbindung wird in einem Prozeß der organischen Entwicklung innerhalb einzelner Werke vollzogen und orientiert sich an musikgeschichtlichen Entwicklungsprinzipien: Während die älteren und einfacheren Musikelemente meistens den Ausgangspunkt der Werke bilden, kommen moderne Techniken wie z.B. Polytonalität und Dodekaphonie als Ergebnis der musikalischen Entwicklung an dynamischen Höhepunkten der Werke zustande.
Von Albrechts Musik weist auch zahlreiche zukunftsweisende Neuerungen in Melodik, Harmonik, Rhythmik und Form auf, die in der vorliegenden Arbeit eingehend besprochen werden.
Aus dem Inhalt: Musikfolklore - Mittelalterliche und antike Musikelemente - Ober- und Untertöne - Polytonalität - Zwölftontechnik - Variable Rhythmik - Polyrhythmik - Asymmetrische Strukturen in Rhythmik und Form.