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Die deutsch-französischen Beziehungen im 19. Jahrhundert im Spiegel des französischen Wortschatzes

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Paul Fischer

Das 19. Jahrhundert wird oft als «das Jahrhundert des deutschen Einflusses in Frankreich» bezeichnet. Die vorliegende Arbeit versucht, den sprachlichen Einflüssen des Deutschen auf das Französische im 19. Jahrhundert nachzugehen und sie als Zeugnisse für die sach- und kulturgeschichtlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich zu sichten. Ziel ist eine erste Gesamtdarstellung auf der Basis der allgemeinsprachlichen Lexikographie des 19. Jahrhunderts und der bisherigen sprachwissenschaftlichen Detailergebnisse. Die ermittelten Lehnelemente werden durch wortgeschichtliche Angaben ergänzt und gegebenenfalls durch Hinweise auf ihre formale und semantische Entwicklung charakterisiert. Parallel zur Darstellung des Sprachmaterials werden die sprachexternen Gegebenheiten einbezogen. Die Einzelergebnisse werden übersichtlich zusammengefaßt, zunächst in alphabetischer Anordnung der fast 800 Lexeme, sodann aufgegliedert nach Sachbereichen mit anschließender differenzierter Auswertung, schließlich chronologisch mit Matrix, Graphiken und Kommentar in den Kontext von Wortschatz und Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen gestellt.
Aus dem Inhalt: Grundbegriffe der Lehnwortforschung - Relevanz der Lehnkategorien - Bereiche des deutschen Einflusses in Frankreich mit kulturgeschichtlichem Hintergrund - Lexikographischer Befund - Datierungsprobleme - Statistik und zusammenfassende Auswertung - Wortschatz und Geschichte: Zur Chronologie des deutschen Lehnguts im Französischen.