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Rechtschreibwörterbücher in der Diskussion

Geschichte - Analyse - Perspektiven

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Gerhard Augst and Burkhard Schaeder

Das Rechtschreibwörterbuch ist zwar das am meisten benutzte, gleichzeitig aber das von der Wissenschaft bisher am wenigsten beachtete Wörterbuch. Neuere Forschungen zur Lexikographie und Orthographie führten dazu, diesen Wörterbuchtyp in das Blickfeld der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit zu rücken. Im Juni 1990 trafen sich an der Universität-GHS Siegen Orthographieforscher, Theoretiker und Praktiker der Lexikographie sowie Vertreter von Sprachberatungsstellen zu einem internationalen Expertenkolloquium, um diesen Wörterbuchtyp aus den verschiedensten Blickwinkeln unter die Lupe zu nehmen. Das Spektrum der Beiträge, die sich als Ertrag dieses Kolloquiums in diesem Band versammelt finden, umfaßt Darstellungen historischer sowie systematischer Analysen gegenwärtiger Rechtschreibwörterbücher des Deutschen und anderer europäischer Sprachen, Ergebnisse von Benutzungsforschungen sowie theoretisch fundierte und empirisch begründete Vorschläge zur Verbesserung der derzeitigen lexikographischen Praxis.
Aus dem Inhalt: Zur Geschichte der deutschen Rechtschreibwörterbücher - Das Verhältnis von Regelteil und Wörterverzeichnis - Der makro-, mikro- und mediostrukturelle Aufbau der Artikel - Konkrete Benutzerforschung - Vorschläge zur Neukonzeption - Wörterbücher in anderen europäischen Sprachen.