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Der Tod als romantisierendes Prinzip des Lebens

Eine systematische Auseinandersetzung mit der Todesproblematik im Leben und Werk des Novalis (Friedrich von Hardenberg)

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Wilhelmine Maria Sepasgosarian

Die vorliegende multidimensional konzipierte Untersuchung vermittelt Einblicke in die Auseinandersetzung des Dichters Novalis (Friedrich von Hardenberg) mit der Problematik des Todes als existentiellem Phänomen, die in Novalis' spezifischer Philosophie über den Tod ihren Abschluß fand. Auf ihr basiert seine Idee der Permanenz des individuellen Prinzips in der Transzendenz, das Postulat der moralischen Vervollkommnung und die Poetik der Transzendenz. Der Zugang zur Novalisforschung wird unter anderem durch Exkurse über die pietistischen Sozialisationseinflüsse, die Bewußtseinsphilosophie und die Theorie der Wiedergeburt (Metempsychose) erleichtert. Der Leser vermag darüber hinaus Denkanstöße für den eigenen Umgang mit dieser existentiellen Grunderfahrung zu erlangen.
Aus dem Inhalt: Novalis und sein pietistischer Hintergrund - Die Todesmotivik in der Jugendlyrik des Novalis - Die Todeserfahrung durch den Tod von Angehörigen - Die Weltanschauung im magischen Idealismus des Novalis - Die Ausprägung der Todesphilosophie im poetischen Werk.