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Zur Bedeutung des Begriffs der Alltagspsychologie in Theorie und Geschichte der Psychologie

Eine psychologiegeschichtliche Studie anhand der Krise der Psychologie in der Weimarer Republik

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Helmut Hildebrandt

In der neueren Diskussion um die Kognitive Psychologie und Philosophie des Geistes spielt das Verhältnis zwischen Alltagspsychologie und wissenschaftlicher Psychologie eine bedeutsame Rolle. Die vorliegende Arbeit untersucht geschichtliche Vorläufer der Kognitiven Psychologie und der angesprochenen Diskussion um den Status der Alltagspsychologie in der deutschsprachigen Psychologie zwischen 1918 umd 1933. Parallelen zur Kontroverse um die geisteswissenschaftliche Psychologie werden gezogen. Ein sozialgeschichtliches Modell, welches die Bedeutung der Alltagspsychologie berücksichtigt, wird für die Psychologieentwicklung anhand der historischen Umstände in der Weimarer Republik entwickelt und auf seine heuristische Bedeutung überprüft.
Aus dem Inhalt: Krise der Psychologie in der Weimarer Republik - Kognitive Psychologie und Alltagspsychologie - Gestaltpsychologie und Würzburger Schule - Geisteswissenschaftliche Psychologie und Krise der Psychologie.