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Das Verordnungswerk des Reichsdemobilmachungsamtes

Stabilisierender Faktor zu Beginn der Weimarer Republik

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Friedrich-Carl Wachs

Obwohl das Reichsdemobilmachungsamt (DMA) durch sein ausgiebiges Verordnungswerk eine eminent wichtige Rolle bei der Stabilisierung und Neuordnung der Verhältnisse in der Frühzeit der Weimarer Republik gespielt hat, fehlt bisher eine Gesamtdarstellung seines Wirkens. Die hier vorgelegte Behördengeschichte beschreibt die Entstehung (Kooperation von Arbeitgeber- und Gewerkschaftsverbänden zur Verhinderung von Chaos und Revolution), das kurze Wirken seit November 1918 sowie die Gründe für die Auflösung im Mai 1919. Die Darstellung orientiert sich dabei an dem aufgrund besonderer Befugnisse erlassenen Verordnungswerk des DMA, welches die Nachkriegswirren ordnete und zugleich arbeits- und sozialpolitische Fortschritte zementierte, indem es die diesbezüglichen Forderungen der Linken aufnahm und weitgreifendes, modernes Recht schuf.
Aus dem Inhalt: Entstehungsgeschichte des Reichsdemobilmachungsamtes - «Quasidiktatorische Fähigkeiten» - Regulierung des Arbeitsmarktes durch systematischen Auf- und Ausbau der Arbeitsvermittlung - Wiedereingliederung demobilisierter Soldaten - Neuordnung der Wirtschaft - Auflösung im Mai 1919.