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Die Kunstausstellungen der Ruhrfestspiele der fünfziger Jahre in der Städtischen Kunsthalle Recklinghausen

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Sybille Rößler-Lelickens

Neben der «documenta» in Kassel können die Kunstausstellungen der Ruhrfestspiele als die bekanntesten bundesdeutschen Ausstellungen der fünfziger Jahre bezeichnet werden. Im Kontext mit den demokratischen Neuordnungsvorstellungen der Gewerkschaften nach 1945 zeichnet die vorliegende Arbeit die institutionellen und konzeptionellen Anfänge der Recklinghäuser Präsentationen nach. Auf der Suche nach möglichen historischen Quellen der Ausstellungskonzeptionen werden Alfred Lichtwarks kunsterzieherische Methoden und die Ideen der musischen Erziehung bzw. der musischen Bildung zum Vergleich herangezogen. Unter Berücksichtigung kunstpädagogischer Erkenntnisse um 1970 einerseits und des nachkriegsdeutschen Ausstellungswesens andererseits mündet die Arbeit in einer kritischen Erörterung der didaktischen und inhaltlichen Aufbereitung der Kunstpräsentationen der Ruhrfestspiele.
Aus dem Inhalt: Kulturpolitische Vorstellungen der Gewerkschaften nach 1945 - Kunstausstellungen im Rahmen des musischen Bildungsprinzips - Ideen und Methoden der Kunsterziehungsbewegung - Kritik der werkimmanenten und formalistischen Kunstinterpretation.