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Das Allgemeine bürgerliche Gesetzbuch für den Kanton Aargau (1847-1855)

Zur Entstehungsgeschichte des modernen bürgerlichen Rechts im 19. Jahrhundert

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Hanspeter Geissmann

Kurz nach der territorialen und politischen Vereinheitlichung des Kantons Aargau im Jahre 1803 wurden erste Bestrebungen unternommen, das bürgerliche Recht zu vereinheitlichen. Die Arbeiten an einem bürgerlichen Gesetzbuch - getragen von verschiedenen Personen und diverse Male unterbrochen - dauerten ca. 50 Jahre und mündeten in eine Kodifikation des gesamten Privatrechtes. Die Arbeit versucht, das Entstehen dieser Kodifikation sowie das Ergebnis in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen und nach allfälligen Beziehungen zur sozialen, wirtschaftlichen und politischen Wirklichkeit zu fragen. Im Zentrum stehen sodann die Begriffe «Rechtssubjekt» und «Rechtsgleichheit» sowie Ausgestaltung und Funktion des Eigentums- und Vertragsrechtes.
Aus dem Inhalt: Der Ablauf der Kodifikationsarbeiten - Der Begriff des bürgerlichen Rechts und des Rechtssubjektes - Inhalt und Bedeutung der Rechtsgleichheit - Das Verhältnis von Staat zu Gesellschaft - Die Behandlung der juristischen Person - Die Lehre vom Eigentum und den Beschränkungen des Eigentums - Der Begriff und die Bedeutung des Vertrages.