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Traditionelle Bildung und Erziehung in Mauretanien

Zum entwicklungspolitischen Potential der maurischen mahadra

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Michael Hirth

Die Befriedigung von Grundbedürfnissen im Bereich Bildung, Ethnizität und kultureller Identität verbessert die Entwicklungsvoraussetzungen von Bevölkerungsgruppen in ländlichen Problemgebieten und führt zur selbständigen Nutzung eigener wirtschaftlicher und kultureller Ressourcen. Die vorliegende Untersuchung zeigt am Beispiel der islamisch-maurischen Schule («mahadra») die einer traditionellen Pädagogik inhärenten Potentiale zur Bildsamkeit auf, die sich so weit entwickeln lassen, daß arbeits- und umfeldorientierte Fertig- und Fähigkeiten vermittelt werden können. Der Ansatz versteht sich nicht nur als Beitrag zur Entwicklung einer autonomen mauretanischen Pädagogik, sondern auch als mögliche Synthese von Tradition und Moderne in Ländern der sogenannten Dritten Welt.
Aus dem Inhalt: Indikatorenanalyse - Situationsdiagnose des maurischen Erziehungssystems - Empirische Überprüfung - Revalorisierungsaspekte - Curriculare Folgerungen - Exkurs: Traditionelle maurische Bewegungskultur.