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Volkskirche im Zwiespalt

Die Generalsynode der Evangelischen Kirche der altpreußischen Union in der Weimarer Republik

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Erika Eschebach

Ein differenziertes Gesamtbild der Institution Evangelische Kirche verlangt neben der Untersuchung kirchlicher Exekutivorgane auch eine Analyse ihrer Selbstverwaltungsgremien. Letztere sind jedoch in der bisherigen Forschung zur preußischen Kirchengeschichte der Weimarer Republik weitgehend ausgespart worden. Unter der Leitfrage, ob diese Synoden sich mit der demokratisch verfaßten Republik von Weimar arrangieren konnten, beschäftigt sich die vorliegende Studie mit dem obersten Selbstverwaltungsorgan der evangelischen Kirche in Preußen, der Generalsynode. Anhand einer Analyse ihrer sozialen und kirchenpolitischen Zusammensetzung sowie der Untersuchung ihrer Verhandlungsprotokolle wird die Position der Generalsynode zu Staat und Gesellschaft der Weimarer Republik herausgearbeitet.
Aus dem Inhalt: Strukturanalyse der evangelischen Kirche in Preußen - Verhandlungen der preußischen Generalsynode 1925-1933 - Verhältnis der evangelischen Kirche zu Staat und Gesellschaft der 20er Jahre - Evangelische Kirche zwischen Demokratie und Diktatur.