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Der argentinisch-chilenische Konflikt um den Beagle-Kanal

Ein Beitrag zu den Methoden friedlicher Streiterledigung

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Andrea Wagner

Nach Artikel 2 der UN-Charta sind alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verpflichtet, ihre Konflikte im Wege der friedlichen Streiterledigung beizulegen. In der vorliegenden Arbeit wird anhand des Streites um den Beagle-Kanal dargestellt, wie Argentinien und Chile diesem völkerrechtlichen Anspruch in geradezu vorbildlicher Weise gerecht geworden sind. Insbesondere wird der historische Hintergrund dieser Grenzstreitigkeiten herausgearbeitet, der für eine Reihe von zwischenstaatlichen Konflikten in Lateinamerika ursächlich war. Auch der Einfluß der katholischen Kirche in Südamerika wird anläßlich des Beagle-Konflikts deutlich; 1493 teilte Papst Alexander VI. die Interessensphären in der Neuen Welt, was den Beagle-Konflikt bereits im Keim anlegte. 500 Jahre später war es wiederum ein Papst, der diesen Streit beendete.
Aus dem Inhalt: Historischer Hintergrund des argentinisch-chilenischen Grenzkonflikts um den Beagle-Kanal - Prinzip des völkerrechtlichen uti-possidetis - System der friedlichen Streiterledigung - Einfluß der Kirche in Lateinamerika.