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Ethnische Identität und Erziehungserfahrungen der Tohono O'odham (Papago) und Yoemem (Yaqui) in Tucson, Arizona

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Sonja Schierle

In den USA lebt über die Hälfte der indianischen Bevölkerung in Städten. Gelingt es indianischen Kindern, die in der multikulturellen Umgebung einer Stadt aufwachsen und öffentliche Schulen besuchen, eine eigene ethnische Identität zu entwickeln? Am Beispiel der Tohono O'odham (Papago) und Yoemem (Yaqui) in Tucson, Arizona, wird die Absicht verfolgt, Erziehungserfahrungen und damit auch die Herausbildung ethnischer Identität aus der Perspektive der betroffenen IndianerInnen selbst aufzuzeigen. Die differenzierte Darstellung und Analyse indianischer Erziehungsvorstellungen und -erfahrungen in Familie und Schule basiert auf ausgedehnten Feldforschungen.
Aus dem Inhalt: Theoriemodell: Ethnische Identität in multiethnischen Gesellschaften - Ethnohistorie der Tohono O'odham und Yoemem - Indianische Lebenswelt und Schulerfahrungen in Tucson - Indianische Erziehungsprogramme zur Förderung von Kultur und Sprache - Anwendung des Theoriemodells - Zukunftsperspektiven.