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DGB-Verbraucherpolitik zwischen Anspruch und politischer Praxis

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Andreas Fischer

Der Autor untersucht kritisch den selbstformulierten Anspruch des DGB, eine Verbraucherorganisation zu sein. Der DGB will damit verhindern, daß dem Arbeitnehmer die Vorteile, die er in der Produktionssphäre erringt, in der Konsumsphäre genommen werden. Nach einem kurzen Exkurs über die gewerkschaftliche Verbraucherpolitik vor 1933 wird das tatsächliche verbraucherpolitische Verhalten des DGB chronologisch dargestellt und analysiert. Weiterhin werden die gewerkschaftlichen Essentials zur Flexibilisierung der Ladenschlußzeiten und die (proklamierte) Verbraucherorientierung der gemeinwirtschaftlichen Unternehmen der Gewerkschaften behandelt. Seit Anfang der achtziger Jahre hat sich aufgrund der ökologischen Folgelastprobleme das verbraucherpolitische Aufgabenfeld erweitert. Deshalb wird abschließend nach den Möglichkeiten einer ökologisch-orientierten gewerkschaftlichen Verbraucherpolitik gefragt.
Aus dem Inhalt: Gewerkschaftliche Verbraucherpolitik in der verbraucherpolitischen Diskussion - Gewerkschaftliche Verbraucherpolitik vor 1933 - Die Entwicklung der DGB-Verbraucherpolitik - Verbraucherpolitischer Beitrag der gemeinwirtschaftlichen Unternehmen der Gewerkschaften - Perspektiven gewerkschaftlicher Verbraucherpolitik.