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Alfred Döblins Roman «Die drei Sprünge des Wang-lun»

Eine Untersuchung zu den Quellen und zum geistigen Gehalt

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Zheng Fee

Die Arbeit entwickelt auf Grund einer detaillierten Interpretation neue Perspektiven zur Deutung von Döblins Roman «Die drei Sprünge des Wang-lun».
Insbesondere zeigt sie, in welchem Maße Döblin das Bild Chinas nach den aktuellen politischen, religiösen und sozialen Problemstrukturen Europas umgeformt hat. Hierzu gehört vor allem die genaue Klärung von Döblins komplexer Taoismus-Rezeption und ihrer Bedeutung für die Konzeption der Gestalt Wang-luns. Des weiteren wird gezeigt, dass Döblin bei der Darstellung der Masse die Massenpsychologie von Gustave Le Bon verarbeitet. Der Verdeutlichung von Döblins künstlerischer Intention dient ein Vergleich der historischen Ereignisse der Shantung-Rebellion mit ihrer Behandlung im Roman.
Aus dem Inhalt: Textinterpretation - Romanstruktur und Figurengestaltung - Natursymbole - Döblins Begegnung mit den östlichen Weisheitslehren - Großstadt als Hintergrund des Schreibens.