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Aufmerksamkeit und Schizophrenie

Theoretische Darstellung und empirische Untersuchung sequentieller Reaktionszeiteffekte und elektrodermaler Aktivität als Indikatoren gestörter Informationsverarbeitungsprozesse schizophren erkrankter Patienten

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Thomas Jahn

Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind Störungen der Aufmerksamkeit schizophrener Patienten, die im Sinne der modernen kognitiven Psychologie als Informationsverarbeitungsdefizite bezeichnet werden können. Einführend werden zunächst die historischen Verbindungen zwischen Psychologie und Psychiatrie bei der Erforschung solcher, ätiologisch als relevant erachteter Störungen sowie zentrale theoretische Konzepte und Untersuchungsmethoden erläutert. Ausgehend von verschiedenen klassischen Studien folgt eine umfassende Darstellung der bis heute verfügbaren Befunde zu Störungen der Fokussierung, Aufrechterhaltung und Verlagerung von Aufmerksamkeit schizophrener Patienten sowie deren theoretischer Interpretation. Im empirischen Teil der Arbeit berichtet der Autor über eigene systematische Untersuchungen an schizophrenen Patienten und Gesunden beiderlei Geschlechts, wobei die genannten Dimensionen aufmerksamen Verhaltens sowohl zueinander als auch zu klinisch relevanten Merkmalen in Beziehung gesetzt werden.
Aus dem Inhalt: Theoretische und methodische Präliminarien neuropsychologischer und psychophysiologischer Schizophrenieforschung - Aufmerksamkeit, Aktivierung, Orientierung und Habituation - Störungen der Fokussierung, Aufrechterhaltung und Verlagerung von Aufmerksamkeit - Spezifität und Geschlechtsunterschiede - Klinische Einflußfaktoren.