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Die vortridentinische katholische Kontroverstheologie und die Täufer

Cochläus - Eck - Fabri

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Christoph Dittrich

In der vorliegenden Arbeit wird die katholische Polemik gegen die Täufer in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zum ersten Mal ausführlich untersucht und dargestellt. Es werden vor allem die Anti-Täufer-Schriften der drei wichtigsten katholischen Kontroverstheologen jener Zeit - Cochläus, Eck und Fabri - analysiert und kritisch gewürdigt. Dabei wird die wesentliche Zielsetzung der Streitschriften deutlich: Ein geistiges Bollwerk gegen alle «ketzerischen» Lehren zu bilden, besonders die Reformatoren Luther und Zwingli und deren Anhängerschaft in Mißkredit zu bringen sowie die blutige Unterdrückung der Täufer zu rechtfertigen.
Aus dem Inhalt: Die Täufer zu Worms und ihre Gegner - Cochläus' Schrift gegen die Münsteraner Täufer - Ecks «Enchiridion», die «404 Artikel» und seine Predigten gegen die Häretiker - Fabris Kampf gegen Hubmaier - Fabris Znaimer Predigten.