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Reflexives Engagement

Studien zum literarischen Selbstbezug bei Peter Weiss

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Franz Rieping and Universität Münster

Die «Ästhetik des Widerstands» macht bereits im Titel darauf aufmerksam: Peter Weiss' großer Roman handelt von Politik und zugleich von Kunst, also auch von sich selbst. Diese Studie zeigt, daß das Nebeneinander von politischem Engagement und literarischer Selbstreflexion das Organisationsprinzip auch der anderen Werke von Peter Weiss seit Beginn der sechziger Jahre ist. Am Beispiel der Texte «Abschied von den Eltern», «Fluchtpunkt» und «Marat/Sade» werden Eigenart und Funktion dieses «reflexiven Engagements» eingehend diskutiert.
Aus dem Inhalt: Offener Selbstbezug der Literatur bei Peter Weiss - Selbstreflexion und Engagement - Der Text als praktische Konsequenz seiner immanenten Poetologie: «Abschied von den Eltern» und «Fluchtpunkt» - «Marat/Sade»: die Revolution als Doppeltheater.