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Kollektion, Numerialklassifikation und Transnumerus

Eine typologische Studie zum Koreanischen

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Barbara Unterbeck

«Plurale» in ostasiatischen Sprachen wie dem Koreanischen oder Chinesischen lassen sich nicht in das Korsett der lateingrammatischen Numerus-Kategorie zwängen. Diesen Sprachen wird man eher gerecht, wenn man den transnumeralen Status ihrer Substantive berücksichtigt, der keine Singular-Plural-Opposition im indoeuropäischen Sinn impliziert. Am Beispiel des Koreanischen und im typologischen Vergleich wird eine Technik Transnumerus aufgebaut. Der Transnumerus steht einerseits im Kontrast zum «kollektiven Plural» und ist andererseits kompatibel mit der für asiatische Sprachen typischen Numeralklassifikation.
Aus dem Inhalt: Numerus-Phänomene in universalistisch-typologischer Sicht - Nominale Klassifikationssysteme und Numerus-Phänomene - «Kollektive Plurale» gegenüber Transnumerus-Pluralen - Numeralklassifikation - Koreanisch - Chinesisch.