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Frauenbriefe als Medium bürgerlicher Öffentlichkeit

Eine Untersuchung anhand von Quellen aus dem Hamburger Raum in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

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Karin Sträter

Das 18. Jahrhundert gilt als Zeitalter des bürgerlichen (Werte-)Wandels. Mit welchen Werten identifizierten sich Frauen? Nahmen sie teil an den Diskussionen um die Verbesserung der Menschen und ihrer Gesellschaft? Welches Selbstverständnis artikulierten sie? Diese und andere Fragen werden in der exemplarischen Untersuchung an die Briefe von Frauen des Hamburger Bürgerstandes aus der Zeit von 1750 bis 1800 gestellt. Zugleich wird das Medium «Brief» reflektiert. In kritischer Aufnahme der Thesen von Jürgen Habermas zum «Strukturwandel bürgerlicher Öffentlichkeit» steht als Ergebnis eine differenzierte Beschreibung und Standortbestimmung der weiblichen Kommunikationsräume innerhalb der entstehenden bürgerlichen Gesellschaft.
Aus dem Inhalt: Sozialgeschichtliche Funktion von (Frauen-)Briefen - Politik und Zeitgeschichte im Spiegel von Frauenbriefen - Akzeptanz und Kritik der Geschlechterrollen - Stufen von Öffentlichkeit: die Leserkreise - Autorisierter und nichtautorisierter Druck von Frauenbriefen.