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Die Bilanzänderung in Bilanz-, Steuer- und Gesellschaftsrecht unter Berücksichtigung ihrer zivilrechtlichen Konsequenzen

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Richard Schulze zur Wiesch

Die rückwirkende Bilanzänderung wird in der Praxis insbesondere aus steuerlichen Gründen immer wieder durchgeführt. Die vorliegende Arbeit versucht erstmals eine dogmatisch fundierte Beantwortung der umstrittenen Frage nach der Zulässigkeit und den Grenzen einer Änderung sowohl der Einzel- als auch der Konzernbilanz unter Berücksichtigung der neuen Rechnungslegungsvorschriften des BiRiLiG sowie einer Darstellung der sich aus der Bilanzänderung ergebenden Konsequenzen.
Konzeptionell wird von einer zunächst getrennten Untersuchung der zivilrechtlichen und der öffentlich-rechtlichen Seite der Bilanz ausgegangen, bei der die rechtliche Würdigung des Bilanzfeststellungsaktes in den verschiedenen Unternehmensformen im Vordergrund steht. Sodann werden die steuerrechtlichen Regelungen untersucht. Schließlich werden die Konsequenzen einer Bilanzänderung im Verhältnis zu Dritten behandelt.
Aus dem Inhalt: Rechtsnatur der Bilanzfeststellung - Bilanzänderung als rückwirkende Sachverhaltsgestaltung? - Gewinnanspruch als praktische Schranke - Rechtsverhältnisse zu Dritten - Vertrauensschutz - Der Bilanzänderungsspielraum - Die Konzernbilanz - Steuerverfahrensrechtliche Möglichkeiten.