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Geschwister zerebralparetischer Kinder

Persönlichkeitsstruktur, Lebenssituation und seelische Gesundheit

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Eva Rehn

Was bedeutet es für ein Kind, mit einem behinderten (zerebralparetischen) Geschwister aufzuwachsen? Dieser Frage wird in der vorliegenden Arbeit mit Hilfe von Versuchs- und Kontrollgruppen und der Methode der Kreuzvalidierung nachgegangen. Es zeigt sich, daß sich Familien mit einem behinderten Kind durch Rollenverteilung und familiäre Struktur sowie Lebensgeschichte, Lebenssituation und Persönlichkeitsstruktur des gesunden Geschwisters deutlich von Kontrollfamilien ohne behindertes Kind unterscheiden. Besonders beachtenswert ist das Ergebnis, daß die Geschwister behinderter Kinder höheren seelischen Belastungen ausgesetzt sind als ihre vergleichbaren Altersgenossen.
Aus dem Inhalt: Infantile Zerebralparese - Paßpaarung, Kreuzvalidierung - Persönlichkeitstheorien, Geschwisterkonstellation, Attributionseffekte, Double-Bind, Kritische Lebensereignisse, Coping - Konstrukt seelischer Befindlichkeit.