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Die philosophische und ethische Begründung des homo oeconomicus bei Adam Smith

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Anton Hueber

Ist der ökonomisch erfolgreiche Mensch notwendig habgierig und unsozial? Diese im 18. Jahrhundert heftig diskutierte Frage steht auch im Zentrum des ethischen Interesses von Adam Smith.
Die vorliegende Arbeit versucht zu zeigen, daß Smith, ausgehend von einem stark an Hume und Locke orientierten Wissenschafts- und Naturverständnis, den ökonomisch handelnden Menschen als natürlich handelnden Menschen sieht. Entsprechend kommt er zum Schluß: Wer sich arbeitend um seine Selbsterhaltung bemüht, ohne anderen ausdrücklich schaden zu wollen, handelt im Einklang mit der Natur. Er handelt ethisch und schafft darüber hinaus die Grundlage für eine demokratische Praxis, in der der einzelne die Möglichkeit gewinnt, sich als Individuum und als soziales Wesen voll zu entfalten und in Gemeinsinn und Wohlwollen die höchste Stufe seines Daseins zu erreichen.
Aus dem Inhalt: Bedeutung der Methode und der Sprache - Das Konzept eines plausiblen Empirismus - Natur und Naturverständnis bei Adam Smith - Die Natur des Menschen - Die natürliche Gesellschaft - Der «homo oeconomicus» - Die Gerechtigkeit - Gemeinsinn und Wohlwollen.