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Mädchen und Junge - Mann und Frau: Geschlechtsspezifik von Verhalten und Erziehung?

Herausgegeben von Winfried Ulrich

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Winfried Ulrich

Das Buch geht auf die Hochschultage 1990 der Pädagogischen Hochschule Kiel zurück. Ausgangspunkt ist die Frage, ob die Erziehung von Jungen und Mädchen, das Verhalten von Mann und Frau sich geschlechtsspezifisch voneinander unterscheiden und, wenn ja, wie dies zu erklären und eventuell zu verändern ist. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Seminaren und Instituten der Pädagogischen Hochschule Kiel versuchen, aus ihrer jeweiligen Sicht Antworten zu formulieren. Aus philosophisch-anthropologischer Sicht erscheint der Mensch grundsätzlich als Mann und Frau. Es wird auf feministische Züge im Gottesverständnis des alten Israel hingewiesen wie auf die Voraussetzungen und Grundlagen einer sich in der Gegenwart entwickelnden «Frauentheologie». Es werden Rollenklischees in alten und neuen Schulbüchern aufgespürt, und es wird das Bild der Frau im Kinder- und Jugendbuch untersucht. Das Verhältnis von Mädchen und Frauen zur Mathematik erscheint bedeutsam für Mathematikdidaktik und Mathematikunterricht. Bei der Untersuchung von männlichen und weiblichen Personenbezeichnungen in der deutschen Sprache und ihrer Akzeptanz in der gegenwärtigen Sprachgemeinschaft werden auch von der modernen Frauenbewegung gewünschte und im Zeichen der Frauenemanzipation bereits durchgesetzte Sprachveränderungen vorgestellt und bewertet. Schließlich erscheint die Frau auch als Problem, Thema und Verfasserin literarischer Utopien. Autorinnen und Autoren der Beiträge sind: Wolfgang Biesterfeld, Lisa Dummer-Smoch, Erika Fischer, Walter Hirsch, Klaus Kürzdörfer, Winfried Ulrich, Gerd Walther und Hans-Theo Wrege.
Aus dem Inhalt: Der Mensch als Mann und Frau - Feministische Züge im Gottesverständnis - Frauentheologie - Frau und Mathematik - Jungen und Mädchen in Schulbüchern, im Kinder- und Jugendbuch - Frauenutopien - Männliche und weibliche Personenbezeichnungen in der deutschen Gegenwartssprache - Geschlechtsunterschiede bei Lernstörungen und Lernschwächen.