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Hegels Ästhetische Reflexion des freien Subjekts

Der Satz vom Ende der Kunst im Lichte eines vernachlässigten Aspekts

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Klaus Hast

Ist Hegels Theorie vom Ende der Kunstwahrheit, wie seit jeher vermutet, das Ergebnis einer bloß idealistischen Konstruktion? Die vorliegende Studie verfolgt Hegels Ästhetik im Kontext seiner Rechtsphilosophie und anhand der Entwicklung des ebenso grundlegenden wie gemeinhin nur inkonsequent nachvollzogenen Freiheitsbegriffs. Ausgehend von einer als 'unschön' gezeichneten modernen Realität der Freiheit gelangt Hegel über die Vorstellung eines vergangenen politisch-ästhetischen Idealzustandes schließlich zur Kritik der romantischen Kunstform der Gegenwart. Die eben hier situierte defaitistische Kunstprognose gilt es zu prüfen - paradigmatisch am 'Humorismus' Jean Pauls und der 'romantischen Ironie' Friedrich Schlegels. Der Horizont der modernen Auseinandersetzung mit Hegels Befund erschließt sich u.a. in Ansicht der literarischen Hermeneutik und Dramentheorie Peter Szondis sowie der philosophischen 'Kritischen Ästhetik' Th. W. Adornos.
Aus dem Inhalt: Die rechtsphilosophische Fundierung von Hegels Ästhetik auf dem Begriff des freien Subjekts - Ästhetische Freiheit und Moralitätsphilosophie - Geschichtsphilosophische Ästhetik - Die Verselbständigung der Künstlerfreiheit - Romantische Methodisierung der Kunst - Die Kritische Ästhetik der Moderne.