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«Induktiv denken lernen»

Experimentelle Untersuchungen einer neuen Lehrtheorie und einer älteren volitionalen Handlungstheorie bei lernbehinderten Sonderschülern

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Wolfgang Sonntag

Aufgabe der Rehabilitationspädagogik ist es, durch eine intensivierte theoriegeleitete Forschung die Beeinflußbarkeit von Intelligenzleistungen experimentell nachzuweisen. Denn erst die Aufdeckung von Wirkungszusammenhängen liefert zuverlässige Voraussagen über die Effekte von Fördermaßnahmen. Ausgehend von Forschungsbefunden zur intellektuellen Förderung Lernbehinderter von unterschiedlichen Transferbegriffen wird in der vorliegenden Arbeit in drei voneinander unabhängigen Studien experimentell untersucht, ob die Förderung des abstrakt-analytischen Denkens einer diskriminanten Trainingsvalidität unterliegt. Die zum Einsatz kommenden Trainings - teils computerunterstützt - basieren auf einer neuen Lehrtheorie zum induktiven Denken («G-V-Ansatz») nach Klauer (1990) und Dükers bereits in den 20er Jahren entwickelten Theorie des Handelns. Die Ergebnisse werden regressionsanalytisch ausgewertet und unter präskriptiv-transfertheoretischen Gesichtspunkten diskutiert.
Aus dem Inhalt: Faktorenmodelle der Intelligenz - Transfertheorie und Transferforschung - Theorie des induktiven Denkens («G-V-Ansatz») - Problematik von Aufmerksamkeit und Konzentration in Verbindung mit Dükers Theorie des Handelns - Computerunterstützte Lehr-Lernprogramme - Diskriminante Trainingsvalidität - Guthkes Lerntestkonzept.