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Die Interdependenz von Staat, Verfassung und Islam im Nahen und Mittleren Osten in der Gegenwart

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Hans-Georg Ebert

Staats- und Rechtsauffassungen im Islam gehören zu den Kernproblemen historischer und aktueller Beschäftigung mit der Region des Nahen und Mittleren Osten. Die vorliegende Studie behandelt den Einfluß islamischer Theorien auf die moderne Verfassungs- und Rechtsentwicklung in den arabischen Ländern und Iran. Ausgehend von den «klassischen» islamischen Staats- und Rechtsvorstellungen werden grundlegende Fragen der Einbindung des Islam und seiner Rechts- und Religionsgelehrten in den staatlichen Mechanismus dargestellt und in ihrer konkreten Erscheinungsweise erörtert. Die Untersuchungen beleuchten die Widersprüchlichkeit einer partiellen Fortexistenz des islamischen Rechts einerseits und der Schaffung von Rechtsnormen entsprechend den Regelungserfordernissen moderner Staatlichkeit andererseits. Dies spiegelt sich in islamischen Verfassungsmodellen und in den gültigen Verfassungsdokumenten der Region wider.
Aus dem Inhalt: Islamische Staats- und Rechtskonzeptionen - Islamische Rechtsquellen - Hierarchisierung und Institutionalisierung im Islam - Islamische Verfassungsmodelle - Islamische Merkmale aktueller Verfassungsdokumente.