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Korporatismustheorien

Kritik, Vergleich, Perspektiven

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Werner Reutter

Der Arbeit liegt die Fragestellung zugrunde, inwiefern die Korporatismustheorien eine Alternative zu pluralismustheoretischen Konzepten darstellen. Daraus ergibt sich ein doppeltes Erkenntnisziel: Zum einen werden die Inkonsistenzen in den Ansätzen von Schmitter, Lehmbruch, Panitch und Pahl/Winkler herausgearbeitet. Dabei wird auch festgestellt, daß die Korporatismustheorien einen vergleichsweise einfachen Pluralismusbegriff unterstellen und ein demokratietheoretisches Defizit aufweisen. Zum anderen zeigt der Theorienvergleich an Hand ausgewählter Kategorien, daß die Korporatismustheorien zwar bestimmte Mängel der Pluralismustheorien auf analytisch-deskriptiver Ebene thematisieren. Diese Mängel lassen sich jedoch auf pluralismustheoretischer Grundlage immanent beseitigen. Korporatismus kann daher nicht mehr sein als ein «Sonderfall» pluralistischer Interessenvermittlung.
Aus dem Inhalt: Pluralismustheorien - Korporatismus als Interessenvermittlungssystem - Korporatismus als inter- und intraorganisatorisches Netzwerk - Korporatismus als Strategie zur Integration der Arbeiterklasse - Korporatismus als ökonomisches System - Korporatismus versus Pluralismus.