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Theater in Ghana

Weltsicht, Rituale, Mythen, Tanzdrama, «Social Drama», «Ananse Sem», «Comic Plays» und moderne Dramen

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Marcellinus Edorh

Dieses Werk stellt zum einen das traditionelle Theater in Ghana dar und zum anderen die traditionellen Elemente in der Moderne. Da das Theater eine gesellschaftliche Einrichtung zur Pflege und Förderung des kulturellen Lebens eines Volkes bedeutet, wurde zunächst das kulturelle Leben in Ghana vom Eintritt in die Unabhängigkeit am 6. März 1967 an bis zur Gegenwart dargestellt. In diesem Teil stellt der Autor kritische Fragen zum Kulturwandel in Ghana und legt dar, daß eine der Erwartungen, die bei der Unabhängigkeit geweckt wurden, nämlich daß dem Dekulturationsprozeß Einhalt geboten würde, sich nicht erfüllt hat. Drei große Schwerpunkte haben sich herausgebildet: I. Traditionelles Drama, das sich in der Mannigfaltigkeit der Weltsicht, Rituale, Mythen und Tanzdramen manifestiert. II. «Story-Telling», «Ananse Sem» und «Comic Plays» der «Concert Parties» als Schauspielkunst, die man als Übergang zwischen traditionellem und modernem Drama bezeichnen kann und III. das moderne Drama, das die aufgeführten traditionellen Elemente zur Entfaltung brachte und eine Verschmelzung von europäischen und afrikanischen dramatischen Elementen darstellt.
Aus dem Inhalt: «Theater and Performing Arts in Ghana» - Traditionelles Theater - Afrikanische Religionen als Kulturträger - Die Mysterien von Ho: ein Ritualdrama - «Social Drama» - «Ananse Sem» als dramatische Schauspielkunst - «Ananse-Sem» als Vorreiter der «Comic Plays» - «Comic Plays» zwischen traditionellem und modernem Drama - Das moderne Theater in Ghana: afrikanische Gesellschaften zwischen Tradition und Moderne.