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Die spanische Ökologiebewegung

- unter Einbeziehung theoretischer, historischer und gesellschaftspolitischer Aspekte -

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Alwine Woischnik

Ausgegangen wird in der vorliegenden Arbeit von den neuen sozialen Bewegungen, die als Reaktion auf die Modernitätskrise der Industriegesellschaften entstanden sind. Die Ökologiebewegungen, als Teil der neuen sozialen Bewegungen, weisen in ihren globalen ökologischen Zielsetzungen und ihrer zivilisationskritischen Haltung zwar einen gemeinsamen Nenner auf, jedoch sind deren Entstehungsursachen und Ausprägungen aufgrund spezifischer historischer, kultureller und gesellschaftspolitischer Gegebenheiten unterschiedlich. Hauptinteresse der vorliegenden Studie ist es, Bestimmungsfaktoren, Entwicklung, Aktionsfelder, Struktur sowie Ideologie der spanischen Ökologiebewegung darzustellen. Dabei wird versucht, die Wachstumshindernisse und deren Ursachen dieser nach wie vor schwachen Bewegung aufzuzeigen. Als mitursächlich kann angeführt werden, daß in Spanien ein sogenanntes Naturgefühl keine breite Umsetzung in der spanischen Gesellschaft fand.
Aus dem Inhalt: Entstehung der neuen sozialen Bewegungen als Reaktion auf die Modernitätskrise - Spanien, Natur und Gesellschaft im historischen Rückblick - Die Ökologiebewegung unter dem Franquismus - Die Ökologiebewegung während des Demokratischen Übergangsprozesses - Die Ökologiebewegung der 80er Jahre - Wachstumshindernisse und deren Ursachen - Perspektiven der Ökologiebewegung - Spanische und deutsche Ökologiebewegung im Vergleich.