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Die geldpolitischen Konzeptionen der Bank von England und der Deutschen Bundesbank

Eine Analyse über den Einfluß des monetaristischen Paradigmas

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Maria Paprotzki

Mit dem Regierungswechsel in Großbritannien 1979 war auch ein Konzeptionswandel der britischen Geldpolitik verbunden. Die Festlegung auf eine geldtheoretisch fundierte monetäre Konzeption war dabei einmalig. In der vorliegenden Arbeit wird zum einen eine Analyse und Bewertung konzeptueller Elemente der britischen Geldpolitik durchgeführt und dann, den Analyserahmen erweiternd, der Vergleich mit der geldpolitischen Konzeption der Deutschen Bundesbank vorgenommen. Dieser vor dem Hintergrund des sich dynamisierenden Integrationsprozesses in Europa wichtigen Aufgabenstellung wird auf der Grundlage einer genauen Betrachtung der institutionellen Rahmenbedingungen, die sich als determinierend für die Implementationsfähigkeit geldpolitischer Steuerungsmechanismen erweisen, nachgegangen. Dabei wird gleichzeitig eine im deutschsprachigen Raum vorhandene Lücke über die Funktionsweise des britischen Finanzsystems geschlossen.
Aus dem Inhalt: Monetaristische Theorie - Das britische Finanzsystem - Das deutsche Finanzsystem - Finanzinnovationen - Geldmengensteuerung - Stellung und Funktion der Bank von England - Die Rolle der Deutschen Bundesbank im Geldangebotsprozeß - Geldpolitisches Instrumentarium.