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Das theophanische Jahwe-Überlegenheitslied

Forschungsbericht und gattungskritische Untersuchung der sogenannten Zionlieder

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Uwe Sperling

Seit H.-J. Kraus in seinem Psalmenkommentar die Zionlieder als eigene Formgruppe klassifiziert hat, ist es in der exegetischen Literatur um diese Lieder stiller geworden. Einerseits haben sich die aufgestellten Gattungskriterien als nicht ausreichend erwiesen. Andererseits scheint die gattungskritische Arbeit an den Psalmen überhaupt an eine Grenze geraten zu sein. Die vorliegende Arbeit geht bewußt von dem strengen Programm, das H. Gunkel der Gattungsforschung zugrundegelegt hat, aus und stellt geordnet dar, was die betreffenden Psalmen hinsichtlich ihrer Form, ihres Inhalts und ihres «Sitzes im Leben» erkennen lassen. Dabei finden die Forschungsbeiträge unseres Jahrhunderts breite Berücksichtigung. Die aus dieser Darstellung gewonnenen Hinweise ermöglichen eine gattungskritische Einordnung der untersuchten Psalmen, die strengen Anforderungen genügt. Darüber hinaus erlauben sie, die Gattung in ihren Grundzügen zu beschreiben und ihr einen sachgemäßen Namen zu geben.
Aus dem Inhalt: Ansätze der Gattungsforschung an den Psalmen - Die sogenannten Zionlieder: Klassische Positionen - Weitere Forschungsbeiträge - Ertrag, Analyse, Neubestimmung: Die Gattung des «theophanischen Jahwe-Überlegenheitsliedes».