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Die Einführung von Geldmarktfonds in der Bundesrepublik Deutschland

Beurteilung aus geldpolitischer, allokativer und aufsichtsrechtlicher Sicht

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Olaf Theilmann

Seit dem starken Wachstum der Geldmarktfonds in den USA zu Beginn der achtziger Jahre wird auch in der Bundesrepublik Deutschland über die Einführung dieser Finanzinnovation diskutiert. Im Zuge der Novellierung des Gesetzes über Kapitalanlagegesellschaften im Rahmen der europäischen Investment-Harmonisierungs-Richtlinie im Jahr 1990 bestand die Möglichkeit, Geldmarktfonds auch in der Bundesrepublik zuzulassen. Der Gesetzgeber entschied sich dagegen. Damit ist die Diskussion aber nicht beendet. Da durch die europäische Harmonisierungs-Richtlinie die rechtliche Grundlage für den Vertrieb ausländischer Geldmarktfonds in der Bundesrepublik geschaffen wurde, erscheint es geraten, die Zulassung von deutschen Geldmarktfonds im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Banken und Kapitalanlagegesellschaften und des gesamten Finanzplatzes nochmals zu überdenken. Die vorliegende Arbeit leistet einen wissenschaftlich-theoretisch fundierten Beitrag zur Diskussion. Sie bietet eine ausführliche Beurteilung der Einführung von Geldmarktfonds aus geldpolitischer, allokativer und aufsichtsrechtlicher Sicht.
Aus dem Inhalt: Darstellung existierender Geldmarktfonds - Die zukünftige Bedeutung von Geldmarktfonds in der Bundesrepublik Deutschland - Geldpolitische Aspekte bei der Einführung - Allokative Aspekte bei der Einführung - Aufsichtsrechtliche Aspekte bei der Einführung - Abschließende Empfehlung an die Entscheidungsträger in der Bundesrepublik Deutschland.