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Musik im Leben

Walter Michael Bertens musikpädagogisches Konzept zwischen Utopie und Wirklichkeit

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Hendrike Rossel

Musik und ihre Pädagogik eignen sich von jeher besonders für weltanschauliche Okkupation. Ansatzpunkt dafür ist die Vielfalt ihrer Deutungsmöglichkeiten und ihr nonverbales Wirkungsgeflecht mit anderen Lebensbereichen. Die vorliegende Studie wendet sich dieser Problematik in dem biographischen Fallbeispiel Walter Michael Berten (1902-1956) zu, der als Musikschriftsteller, Komponist, Verlagslektor, freier Dozent und Hochschullehrer überwiegend im Rheinland wirkte. Als erster Verwaltungsdirektor und Lehrer war er zudem an der Gründung der Essener Folkwangschule für Musik, Tanz und Sprechen 1927 maßgeblich beteiligt. Die Untersuchung des Bertenschen Ideals engster Lebensverbundenheit von Musik und Musikerziehung weist - insbesondere auf dem zeitgeschichtlichen Hintergrund nach 1933 - das Scheitern der Utopie von einer «unpolitischen Kunst» nach.
Aus dem Inhalt: Biographisches zu Walter Michael Berten - Sein musikpädagogisches Konzept - Kritisches zur Musikszene der Weimarer Republik - Musik und Medien - Musik und Faschismus - Berten-Bibliographie.