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Auguste de Gérando

Ein französischer Zeuge der ungarischen Reformära (1819-1849)

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Christine Adriaenssen

Mit der heutigen politischen Entwicklung in Ungarn scheint das Interesse an der kurzen «vor-demokratischen» und liberalen Vergangenheit neu aufzuleben. Die von den Liberalen der Jahre 1790-1849 aufgeworfenen Fragen stehen nach einem halben Jahrhundert «kommunistischen Absolutismus» wieder zur Diskussion. Die schrittweise Demokratisierung Südosteuropas hängt mehr denn je von der friedlichen Bewältigung der Minderheitenfrage ab. Diese Monographie versucht, am Beispiel des Lebens und Werkes Auguste de Gérandos (1819-1849) die Verbreitung und Rezeption der liberalen Ideologie des ungarischen Adels in Frankreich und der demokratischen französischen Ideen von 1789 in Ungarn zu skizzieren. Die Studie stellt einen Kompromiß zwischen den Forderungen der Fachwissenschaft und den Erwartungen einer historisch interessierten Öffentlichkeit dar. Neben sozialpolitischen Untersuchungen wird auch dem Alltagsleben der Zeitgenossen und ihrer Weltanschauung viel Platz eingeräumt.
Aus dem Inhalt: Die soziale und wirtschaftliche Lage Ungarns und Frankreichs vor 1848 - De Gérandos patriotisches Engagement - De Gérandos Schriften - De Gérando im Urteil seiner Zeitgenossen.