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Wesen und Rolle der Frau in der moralisch-didaktischen Literatur des 16. und 17. Jahrhunderts im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation

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Ulrike Höhrauf-Erfle

Die deutsche Geschichtsforschung zeigt erst seit kurzem Interesse an einer Geschichte der Frau. Insbesondere für den Zeitraum zwischen Reformation und Aufklärung sind weibliche Selbstzeugnisse nur spärlich ediert. Leichter zugänglich und häufiger sind männliche Aussagen zu Wesen und Rolle der Frau im frühneuzeitlichen Gesellschaftsgefüge des Reichs. Anhand von drei Quellengruppen - Erziehungsschriften, Ehebüchlein und Hauslehren - werden männliche und weibliche Sichtweisen kontrastiert, um so den Facettenreichtum der Vorstellungen zu Natur und Stellung der Frau im 16. und 17. Jahrhundert darzustellen.
Aus dem Inhalt: Erziehungsprogramme für Frauen - Ehebüchlein zwischen Reformation und Aufklärung und ihr Verständnis der Frau - Hauslehren und ihre Auswirkung auf die Stellung der Frau.