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1810/11-1993: Handwerk und Interessenpolitik

Von der Zunft zur modernen Verbandsorganisation

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Dirk Georges

War die Interessenorganisation des Handwerks unter allen deutschen Interessenverbänden die mit Abstand «erfolgreichste»? Dieser Frage geht das vorliegende Buch nach. Dabei wird ein nahezu 200 Jahre umfassender Längsschnitt der Bemühungen verschiedener Meisterorganisationen gegeben, den 1811 beseitigten Großen Befähigungsnachweis wieder einzuführen und eine exklusive Standespolitik voranzutreiben. Ob sich die Meister dabei - so früh wie kein anderer Verband - den Methoden aggressiver «Pressure Politics» bedienten, wird ebenso beantwortet, wie die Frage nach der Standespolitik während der Weimarer Republik und unter dem Nationalsozialismus. Den Abschluß bildet die Darstellung der aktuellen Bestrebungen des Handwerks, die Aufhebung des Meisterexamens anläßlich der Öffnung des Europäischen Binnenmarktes zu verhindern.
Aus dem Inhalt: Vor dem Hintergrund moderner Politiktheorien zeichnet die Arbeit über nahezu 200 Jahre die Auseinandersetzung um das Meisterexamen, die Zwangsinnung und die Handwerkskammer nach.