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Zweifel und Gewißheit beim späten Wittgenstein

Eine Einführung

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Siegfried Fay

Ziel des Buches ist es, in die Skeptizismus-Diskussion des späten Wittgenstein einzuführen. Im Mittelpunkt steht die Schrift «Über Gewißheit» aus dem Nachlaß. Im Gegensatz zu den meisten anderen Philosophen ist es bei Wittgenstein nicht möglich, eine seiner Schriften isoliert zu betrachten. Daher werden nach einer grundlegenden Einleitung die Zentralbegriffe der Spätphilosophie besprochen, sofern sie für Wittgensteins Problemlösung relevant sind. Auch das aus der Frühphilosophie stammende 'Erbe' muß eine angemessene Berücksichtigung finden. Der zentrale Teil wendet sich «Über Gewißheit» zu und versucht, die darin enthaltenen grundlegenden Gedanken zu systematisieren und in einer argumentativen Ordnung darzulegen.
Aus dem Inhalt: Auf der Suche nach der verlorenen Gewißheit - Philosophie und philosophische Probleme bei Wittgenstein - Moore und Wittgenstein - Elemente der Spätphilosophie - Descartes' Programm - Typologie philosophischen Zweifelns - Wittgensteins Programm - Der Zweifel und seine Rolle im Sprachspiel - Zweifel, Irrtum, Irrsinn - Die Praxis des Zweifel(n)s - Wissen, Gründe, Systeme - Apriorische und empirische Gewißheit - Der Primat der Praxis - Auswahlbibliographien zu Skeptizismus, Privatsprachenargument und Kripke-Diskussion.