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Fiktionalität in der Textkonstituierung

Lesewirkung in den Romanen von Sinclair Lewis

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Marie-Luise Wolff

Warum lesen wir einen Roman anders als eine Zeitungsmeldung? Was bewirkt die unterschiedliche Rezeptionsweise von Texten? Wodurch konstituiert sich ein fiktionaler Text? Texte werden in dieser Untersuchung als Aspekte einer kommunikativen Handlung gesehen. Ursächliche Zusammenhänge für fiktionale bzw. nichtfiktionale Rezeptionsweisen werden mit Hilfe der vergleichenden Kriterien der Literatur- und Sprachwissenschaften aufgedeckt. Signalwerte für unterschiedliche Rezeptionsweisen werden herausgearbeitet und in ihren Auswirkungen auf Aspekte der Textproduktion, Textgestalt und Textrezeption diskutiert. Das Romanwerk von Sinclair Lewis dient als Fallbeispiel für die Erprobung der Argumentation.
Aus dem Inhalt: Problem der Fiktionalität - Phänomenologie als Ausgangspunkt - Rezeptionsästhetische und linguistische Ansätze - Literaturdidaktische Ansätze - Fiktionale und nichtfiktionale Signalsetzungen im Text - Romananalysen - Ergebnisse und Möglichkeiten der Übertragung.