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Der Studienfachwechsel

Eine Längsschnittanalyse der Interaktionsstruktur von Bedingungen des Studienverlaufs

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Michael Weck

Im Rahmen einer studienbegleitenden Längsschnittuntersuchung wird in einer annähernd bundesweit repräsentativen Stichprobe von Studierenden der späten 70er und frühen 80er Jahre die Gruppe der Studienfachwechsler näher untersucht. Konstant Studierende, die ihren ursprünglich gewählten Studiengang auch absolvieren, bilden die Vergleichsgruppe. Der Wechsel in ein Numerus-clausus-Fach und der Wechsel des akademischen Abschlußniveaus werden als bedeutsame Kriterien zur Binnendifferenzierung der Fachwechsler berücksichtigt. Die Bedeutung der fachbezogenen Eignung und Neigung und die Rolle der familialen und schulischen Sozialisation werden im Hinblick auf den Studienverlauf analysiert. Die Studienerfolgsaussichten und Aspekte der Studiensituation vor und nach einem Wechsel werden abschließend behandelt. Die Fragestellungen werden auf der Basis log-linearer Modelle bearbeitet und Möglichkeiten demonstriert, Zusammenhänge zwischen qualitativen und quantitativen Bedingungsgrößen in graphischen Interaktionsmodellen zu überprüfen.
Aus dem Inhalt: Zum Phänomen des Studienfachwechsels - Analyse von Studienverläufen - Fach- und institutionsspezifische Unterschiede - Sozialisationseinflüsse vor Studienbeginn - Psychologische Bedingungen des Studienfachwechsels - Auswirkungen eines Studienfachwechsels - Multidimensionale Kontingenzanalysen mit log-linearen Modellen - Methoden der Modellselektion - Graphische Interaktions- und Kettenmodelle.